Briefe für die Revolution

Da man heutzutage in der Hektik des Alltags nur allzugerne die Dinge vergisst die einem wirklich wichtig sind soll dieser Artikel einen Anstoss geben einmal mehr über seine Emotionen und Träume nachzudenken.

Viele leere Worthülsen werden so sinnlos verschwendet. Lieblos in den Computer gehackt. Ohne Seele und viel zu schnell. Die Frage nach dem Befinden gestellt ohne die Antwort abwarten zu wollen. Warum? Weil alles schnell und lieblos wird. Aber man muss es nicht zulassen.

Briefe für die Revolution.

Zur Kommunikation. So nimmt man sich wirklich Zeit für ein Exemplar. Nicht für eine Kettenmail an das ganze Adressbuch von Leuten. Nur für einen einzigen Menschen, dem man seine persönliche Handschrift zukommen lässt wie ein Bild. Ein Bild in dem eine Landschaft gezeichnet ist, so vielseitig und schön – jede Landschaft anders durch Emotionen und Erlebnisse des Individuums. Intensiv diese Beziehung durch diesen einfachen Brief. Zeit für den Adressaten und Zeit für sich selbst. Schon fast meditativ – denkend – fühlend – sein.

Wenn man bedenkt, wie viel Zeit verschwendet wird an allen möglichen unsinnigen Wahnsinn dieser Zeit, dann kommt einem das Argument keine Zeit mehr zu haben um einen Brief zu schreiben mehr als widersprüchlich vor. Und wenn man dieses Argument weiterspinnt, wie weit führt es?

Hat der zeitbewusste, moderne Mensch dann irgendwann auch keine Zeit mehr für Liebe, Emotion, Gespräche – keine Zeit zum Atmen? Ist er arrogant und verlogen oder glaubt er wirklich dass es so ist – dass es so sein muss? Es muss nicht sein. Fangt endlich wieder an Zeit zu haben für die Dinge die eure Kinder sonst, wegen Verlust des Vorbildes, verlernen oder nie entdecken. Die Zeit ist nicht das Problem, es sind die Termine.

Nehmt euch einfach mal wieder frei!


- - - - -
Ähnliche Beiträge:

Einen Kommentar hinterlassen